Zeittafel




1333                 Erstmaliges Auftauchen des Namens Varjas

 

1416                 Im Besitz des Nikolaus von Macedonien

 

1717                 Unter den die Türkenzeit überstandenen Dörfer mit 40 Herdstellen genannt

 

1723                 Auf der Mercy-Karte als Haufendorf eingetragen

 


Warjasch als Haufendorf auf einer in den Jahren

1769 / 1772 aufgenommenen Karte (Kriegsarchiv Wien)

 

1786                 Ansiedlung von 50 deutschen Familien innerhalb des Haufendorfes

 

1790                 Erstmalig im Besitz des Agramer Bistums

                         

1792                 Wieder unter Kameralverwaltung; Ansiedlung von weiteren 26 deutschen

                        Familien; Errichtung eines Bethauses

 

1793                 Kaplanat der Pfarrei Perjamosch

                         

1797                 Verlegung und Teilung des Ortes in Illyrisch- und Deutsch- Warjasch

 

1800                 Zum zweiten Mal im Besitz des Agramer Bistums und dessen Grundherrschaft in Billed

unterstellt

 

1817                 Bau des Pfarrhauses

 

1821                 Bau der Kirche

 

1823                 Bau der Schule



Alte Volksschule

 

1831                 Ansiedlung der Neugasse

 

1847                 Bau des Kanals zur Entsumpfung weiter Teile des Hotters

 

1848/49            Revolutionsjahre; Hinrichtung von 12 Warjascher Serben

 

1852                 Von 1852 bis 1862 Sitz des Stuhlamtes

 

1855                 Errichtung der Friedhofskappelle




Von der Familie Zillich

errichtete Friedhofskapelle

 

1858                 Bau des Gemeindehauses

 

1861                 Enteignung der Neugässer

 

1867                 Errichtung des Postamtes

 

1874                 Verleihung des Marktrechtes

 

1888                 Eröffnung der Bahnlinie Warjasch-Perjamosch

 

1896                 Bau der Kindergärten

 

1899                 Verstaatlichung der Volksschule; Anschluss an das Telefonnetz

 

1906                 Neubau der Volksschule

 

1907                 Eröffnung der Bahnlinie Warjasch-Temeswar

 

1911                 Parzellierung der Herrschaftsfelder

 

1914                 Ausbruch des ersten Weltkrieges

 

1918                 Kriegsende; Besetzung durch Serben; Teilung des Banates; endgültig bei Rumänien

 

1923                 Stuttgarter Kinder auf Erholung in Warjasch

                         

1929                 Bau des konfessionellen Kindergartens

 

1930                 Errichtung des Kriegerdenkmals

                         


Kriegerdenkmal 

 

1938                 Bau des Deutschen Hauses

 

1939                 Ausbruch des zweiten Weltkriegs

 

1940                 Dekret-Gesetz der Regierung Antonescus über die Anerkennung der 

                        Deutschen Volksgruppe in Rumänien als juristische Person

 

1941                 Kriegseintritt Rumäniens an der Seite des Deutschen Reiches

 

1943                 Zwischenstaatliches Abkommen über die Einreihung rumänischer Staatsbürger volksdeutscher

                        Zugehörigkeit in die Deutsche Wehrmacht-SS

 

1944                 23. August; Kapitulation Rumäniens; Bombenabwürfe über Warjasch

 

1945                 Kriegsende; Deportationen in die Sowjetunion; Bodenreformgesetz, Enteignung

 

1951                 Zwangsumsiedlungen in die Baragan-Steppe




Siedlerhaus der Familien Kratochwill & Schmidt

1954 im Baragan / Siedlung Perieti

 

1975                 Erstes Heimattreffen der Warjascher in Waldkraiburg

 

Anmerkung!

Die meisten Daten aus dieser Zeittafel stammen aus dem Buch „WARJASCH“ , 1980, von Nikolaus Engelmann..

Vervollständigung folgt!